Ein paar Zeilen über mich und meine Arbeit

Start meiner beruflichen Laufbahn als Heilpraktikerin war meine Ausbildung in Craniosacraler-Osteopathie und körperorientierter Traumatherapie (nach Peter Levine). Nach einem schweren Verkehrsunfall und einer langen Leidensgeschichte, aus welcher mich die Craniosacrale Therapie letztendlich "erlöste", wurde in mir das Bedürfnis wach, tiefer in die faszinierenden Zusammenhänge zwischen Emotion, körperlicher Blockaden und den Selbstheilungs- und Kompensationskräften meines Körpers einzutauchen.

Seitdem habe ich weiterführende Kurse in verschiedenen Techniken besucht, habe mich selbst in Therapie begeben um mehr über mich zu lernen und versuche ein wahrhaftiges Leben zu leben. Vor allem aber habe ich meinen Körper und die Körper meiner Patienten als die besten Lehrmeister erlebt. Denn es gibt eine Ebene der Heilwerdung, bei welcher uns keine Technik helfen kann – das Loslassen in das Vertrauen auf die eigene LebensKraft.


Generell gibt es 3 Hauptkategorien von manuellen Behandlungstechniken:

Die Erste wird direkte Technik genannt. Der Therapeut lokalisiert eine Blockade und geht direkt an diese heran. Er manipuliert unter zu Hilfenahme einer Kraft, welche er auf die Blockade ausübt, damit diese sich löst. Osteopathie, ROLFING®, Chiropraktik sind z.B. direkte Techniken.

Dann gibt es die so genannte indirekte Technik. Der Therapeut "ortet" die Blockade, versucht sich ein Bild über die vorhandenen Kompensationsmechanismen zu machen und ermöglicht es dann dem Körper sich mehr oder weniger selbst aus diesem Muster zu befreien, indem er den körpereigenen Bewegungsimpulsen folgt. Diese indirekte Technik habe ich gelernt, als ich die Ausbildung in craniosacraler Osteopathie machte. Sie ist Grundlage meiner heutigen Arbeitsweise.

Die dritte Methode nähert sich dem Klienten als Ganzem. Anstatt den Körper – entweder direkt oder indirekt – in eine bestimmte Position zu bringen, versucht der Therapeut mit dem zu sein, was der Körper, in seinem Versuch sich selbst zu stabilisieren, sowieso schon macht. Indem der Therapeut wirklich wach und aufmerksam den vorhandenen Mustern und Kompensationskräften mit seiner Aufmerksamkeit folgt, wird es möglich zu einer Ebene Zugang zu finden, auf welcher das LEBEN selbst als dynamische Balance zum Vorschein kommt. Dies ist der Ort, an dem Stille vorherrscht. An diesem Ort begegnen wir unserer wahren Essenz, welche durchweg und immer gesund und heil ist. Wenn wir diese Ebene ansprechen, dann wird es möglich, dass eine ganz tiefe Entspannung stattfindet. Aus dieser heraus kann sich der Körper an seine ureigene Ganzheit und Gesundheit zurück erinnern. Alte Muster beginnen sich aufzulösen und ein neues, freieres und schmerzloseres "Dasein"  wird möglich. Diese Methode wird Biodynamik genannt.

In meiner Arbeit ist es mir heute möglich mit allen 3 Methoden zu arbeiten. Jedoch ist sie mittlerweile am ehesten als "biodynamisch" zu bezeichnen.

Es ist oft der Fall, dass ich während einer Behandlung bis zu 20 Minuten an einer Stelle verweile, denn ich folge dem Rhythmus des Körpers und seiner Möglichkeit zur Integration. Dabei ist es wichtig den Körper in seiner eigenen Geschwindigkeit nicht zu überholen.

Nur durch meine stetige innere Arbeit an mir Selbst und die Lektionen, welche mich mein Körper und meine Umwelt haben lernen lassen, fühle ich mich befähigt, diesen heilige innersten Ort, an dem mich der Körper Anteil haben lässt, mit angemessenen Respekt und Aufmerksamkeit zu berühren. Es ist der Teil in uns, welchen unser Körper stetig bemüht ist zu beschützen – der ewig unschuldige Anteil unseres Selbst. Durch diesen Zugang ist es möglich nicht nur Krankheit und Dysfunktion zu behandeln, sondern den Teil in uns aufzuwecken, welcher selbstständig Krankheit und Blockaden heilen kann. Dieser Teil in uns heilt alle unsere Wunden – körperlich und seelisch. Wenn wir diesen Teil entsprechend berühren, dann wird er "in Kraft treten". Er weiß was zu tun ist, denn es ist seine Natur, sich selbst zu heilen.

Während einer Therapiesitzung ist es mir wichtig, dass wir uns gemeinsam Ihrem Anliegen nähern. Eine fruchtbare Sitzung basiert immer auf einer guten "Zusammenarbeit" zwischen Patient und Therapeut. Gemeinsam werden wir versuchen Ihre Gesundheit zu stärken. Je nachdem was wir als ursächlich und zugrunde liegend entdecken, werden wir entscheiden, ob wir vorwiegend symptomorientiert oder prozessorientiert arbeiten um das gesamte System wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass ich sie unterstützen kann, dann freue ich mich über eine Kontaktaufnahme.