Erste Hilfe bei Erkältung und Grippe

ERKÄLTUNG AUS SICHT DER TCM
 
Ähnlich wie wir den kalten Luftzug oder Kälte und Nässe an den Füßen als Krankheitsursachen erkennen, ist aus Sicht der TCM bei einer Erkältung Wind-Kälte in den Körper eingedrungen. Das Nasensekret ist dabei anfangs meist klar, farblos und typisch für die Kälte. Um sie wieder aus dem Körper zu entfernen, müssen wir schwitzen, damit sich die Poren öffnen. Symptome einer beginnenden Erkältung sind: schleichender Beginn, blasses Gesicht, Schnupfen, Niesen, rinnende Nase, leichtes Kratzen im Hals, Kopfschmerzen, Verspannungen und Frösteln.
 

TIPPS BEI BEGINNENDER ERKÄLTUNG
 
Bei einer beginnenden Erkältung ist es kontraproduktiv, den Körper noch weiter abzukühlen. Im Gegenteil, man unterstützt mit heißem Fußbad, heißem Vollbad, Wärmeflasche, wärmenden Natursubstanzen wie Ingwer und Sternanis. Saunagänge sind nicht empfehlenswert, da danach die Poren weit geöffnet sind und man sich bei etwas Zugluft erneut erkälten kann. Sternanis wärmt und bremst die Vermehrung von Viren - man braucht viel davon (gleich zehn Kapseln am Tag), Kapsel öffnen und Kindern nachts in die Socken streuen. Baikal Helmkraut und Andrographis sind zwar erfrischend, doch ohne Kälte ins System zu bringen. Sie lindern Erkältungssymptome nahezu sofort, verhindern ein Tieferwandern der Erkältung und stärken das Qi.
 
Der Shiitake Vitalpilz ist der klassische Erkältungspilz der TCM. Außerdem ist es günstig, Tulsi Tee zu trinken. Abkühlend und damit ungünstig bei Erkältung wirken laut TCM allerdings Getränke mit Vitamin C, Südfrüchte wie Zitronen, Orangen, Mandarinen, Bananen usw., Rohkost, vor allem Tomaten, Gurken, Salate, rohes Obst, Mineralwasser, Sojaprodukte oder Tiefkühlkost. Besonders kontraproduktiv sind Kuhmilchprodukte, vor allem Joghurt. Sie verschleimen noch zusätzlich und verlängern die Genesungszeit. Vitamin C-Präparate, Südfrüchte, Salate und Joghurt sind zusätzlich noch sauer und wirken zusammenziehend.
 

ERNÄHRUNG BEI BEGINNENDER ERKÄLTUNG
 
Dreimal täglich warm essen baut Qi auf und schützt das Immunsystem. Gemüse- oder Hühnersuppe mit Wurzelwerk – stundenlang geköchelt und am Schluss mit zugefügtem frischem Gemüse wie Frühlingszwiebeln und Getreide, Reis oder Hirse - sind günstig. Reis leitet aus, daher Reissuppe mit Gemüse essen, Gerstensuppe mit wärmenden Gewürzen wie Rosmarin, Thymian, Majoran. Geraspelter schwarzer Rettich wirkt gegen Husten bei einer Erkältung. Keine körperliche Anstrengung, kein Sport, kein Stress!
 

WENN DIE ERKÄLTUNG TIEFER EINDRINGT
 
Hat man das Anfangsstadium übersehen und die Erkältung ist tiefer in den Körper gewandert, dann wandelt sich als Notfallprogramm Kälte von allein in Hitze. Typisch sind Entzündungen und Fieber. Das Nasensekret wird zäher, die Nase verstopft, die Nebenhöhlen schwellen an, die Kälte wandert zu den Bronchien hinunter. Symptome einer voranschreitenden Erkältung: verstopfte Nase, geschwollene Nebenhöhlen, Husten, Fieber, Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, eventuell etwas Fieber.
 

TIPPS BEI VORANSCHREITENDER ERKÄLTUNG
 
Auf keinen Fall sollte die Hitze noch weiter gefördert werden. Der thermisch heiße Ingwer ist ganz tabu. Sternanis kann auch schon zu warm sein. Cistus Tee, auch mit kühlendem Zitronensaft, trinken. Erfrischen mit dem Baikal Helmkraut gemischt mit Andrographis paniculata, zwei Hitze ausleitenden Natursubstanzen, die auch das Immunsystem stärken und bei hohem Fieber besonders wichtig sind. Bei viel Schleimbildung in der Nase und im Rachen: Coriolus Vitalpilz, Kolloidales Zinköl abwechselnd mit kolloidalem Silberöl auf die Nasenflügel reiben und man atmet besser.
 

ERNÄHRUNG BEI VORANSCHREITENDER ERKÄLTUNG
 
Bis zur völligen Genesung kein tierisches Eiweiß wie Fleisch, Fisch, Wurst, Milchprodukte essen. Auch nicht als Suppe, keine Hühnersuppe, da der Erreger noch tiefer in den Körper gezogen wird. Außerdem: nichts Fettiges, Frittiertes oder Gebratenes. Empfohlen sind Misosuppe, Gemüsesuppe, Reissuppe, Reis in Kokosmilch gekocht mit kühlendem Birnenkompott, Champignons, Zucchini, Brokkoli und Birnensaft bei trockenen Bronchien.
 

GRIPPE AUS SICHT DER TCM
 
Bei der Grippe ist der Körper,, ausgelöst durch den Erreger, in einem starken Hitzezustand. Es gilt dasselbe, das auch bei voranschreitender Erkältung mit Hitze gilt. Symptome bei Grippe: plötzliches Unwohlsein, schnell steigendes Fieber, Müdigkeit, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, trockener Husten, Nackenschmerzen, Durst, Unruhe, heiße Körperoberfläche, Husten mit gelbem Schleim, (manchmal) Schnupfen mit gelbem Sekret, manchmal Halsschmerzen, rote Augen, trockene, rote Lippen, manchmal Durchfall.
 

COVID-19 ODER NORMALE GRIPPE?
 
Bei Covid-19-Infektion treten die Symptome in einer bestimmten Reihenfolge auf. Diese Reihenfolge soll den Unterschied machen. Analysiert wurde sie anhand von 55.000 Corona-Fällen in China und verglichen mit Grippefällen in der Zeit davor. Bei Covid-19 kommt es zuerst zu Fieber (1), dann zu trockenem Husten und Muskelschmerzen (2), dann zu Schwindel und/oder eventuell zu Erbrechen und Durchfall (3). Manchmal beobachtet man Kurzatmigkeit und Atemnot, manchmal Müdigkeit, Kopf-, Glieder- und Halsschmerzen, nur selten tritt Schnupfen auf. Manchmal kommt es nur und schon zu Beginn zu einem Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns.
 

TIPPS BEI GRIPPE (COVID-19 UND INFLUENZA)
 
Baikal Helmkraut ist das beste Entzündungsmittel, Andrographis das beste antibakterielle Mittel der TCM, beide sind stark antiviral. Die Kombination ist ein effektiver Fiebersenker, Virenkiller und Immunbooster, nicht nur aus Sicht der TCM. Ebenso sehr geeignet bei Grippe: Cistus Tee. Gegen die aus der Entzündung entstehenden Fibrinablagerungen helfen Enzyme mit Papain und Bromelain oder der Papayablatttee. Wenn man ihn nur überbrüht und nicht stark einkocht, schmeckt er akzeptabel. Enzyme spielen bei jeder Entzündung, bei jeder Grippe eine wichtige Rolle, denn es kann durch Fibrinablagerungen auch noch in der Folgezeit zu Lungenentzündung, Lungenembolie oder Thrombose kommen. Die Aminosäure Glutamin wird für die Zellen des Immunsystems und die Schleimhautzellen benötigt. Schutz vor Ansteckung hängt stark von genügend Glutamin ab, das für eine starke Schleimhaut-Barriere der Lunge und für die schnelle Bildung von Immunzellen sorgt. Glutaminmangel macht müde und tritt schnell auf, überhaupt wenn man nichts isst. Der Cordyceps Vitalpilz ist günstig zur Unterstützung der Lunge. Er wirkt antiviral, fördert das Lungen-Qi, stärkt die Nieren. Nach einer Lungenentzündung oder Bronchitis baut er die Lungenschleimhaut wieder auf. Der Chaga Vitalpilz erleichtert die Atmung, wirkt antiviral und stärkend auf das Immunsystem sowie den gesamten, bei einem schweren Infekt stark belasteten Körper. HINWEIS: der Chaga Vitalpilz macht trocken! Das ist gut bei Husten mit Schleim. Bei trockenem Husten hingegen soll man für befeuchtende und nährende Wirkung auf die Schleimhäute zusätzlich mit dem Auricularia Vitalpilz kombinieren. Er ist der stärkste Pilz zum Ausleiten von Hitze und bei Fieber. In der Folgezeit weiter angewendet, kühlt, nährt und befeuchtet er die ausgetrockneten Schleimhäute. Das kann für die Lunge ganz entscheidend sein. Um Entzündungen zu beenden, braucht es entzündungsauflösende Substanzen – sogenannte Resolvine, Lipoxine, Maresine und Protektine. Erst Ende vergangenen Jahres wurde die Entdeckung gemacht, dass sie aus Omega-3-Fettsäuren gebildet werden. Besonders effektiv: Premium Krillöl mit Astaxanthin oder Mikroalgenöl mit Astaxanthin. Astaxanthin stärkt das Immunsystem und reduziert die extreme Entzündungsreaktion, die aufgrund des Ansturms an körpereigenen Entzündungsbotenstoffen bei Grippe-Patienten zu schweren Komplikationen der Atemwege führen kann.
Quelle: Netzwerk Gesundheit, Natur & Therapie

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